Waldpädagogik im Bürgerwald Thiede für VW-Nachwuchskräfte

30.10.2017 Kategorie: Allgemein

An mehreren Aktionstagen erfuhren Nachwuchskräfte von VW im Bürgerwald Thiede anschaulich den Nutzen von Wäldern gegen den Klimawandel.

Ende Oktober fand der vorerst letzte Waldpädagogik-Tag für VW-Nachwuchskräfte im Bürgerwald Thiede statt. Während der vergangenen Wochen lernten an vier Aktionstagen insgesamt mehr als 200 junge Leute die Bedeutung von Wäldern kennen. Der Bürgerwald Thiede diente als Beispiel für die Funktion eines Waldes für den Klimaschutz. Vor Ort erläuterte Forst-Fachfrau Veronika Winter-Thömmes an einzelnen Stationen den Einfluss der Bodenbeschaffenheit auf die unterschiedlichen Baumarten. Anschaulich informierte sie die VW-Nachwuchskräfte über den Nutzen der gepflanzten Bäume, und wie das „Kraftwerk Wald“ nachhaltig dem Klimawandel entgegenwirken kann.

Die Aktionstage waren Bestandteil des Kooperationsvertrages zwischen dem Förderverein Bürgerwald Thiede und dem VW-Werk Salzgitter, dem VW-Betriebsrat und der VW-Akademie. Die Stiftung Wald unterstützte diese „Waldpädagogiktage“. Bei den jungen Leuten und dem VW-Akademieleiter Christoph Lerche fand die Aktion großen Zuspruch. „Sie lernen hier etwas fürs Leben und schauen über den Tellerrand der Ausbildung bei VW hinaus“, betonte Christoph Lerche zum Auftakt.

Einen Teil des letzten großen Waldstücks des Bürgerwaldes Thiede haben im Vorjahr auch Betriebsräte, Führungskräfte und Azubis von VW gepflanzt – der Bürgerwald Thiede ist also nicht nur ein Schulwald für alle Thieder Schulen, sondern auch ein „VW-Azubi-Wald“, meinten Stiftungsdirektor Franz Hüsing und Bürgerwald-Vorsitzender Wilhelm Schmidt.

Begeisterung zeigten die VW-Nachwuchskräfte über den Stand der Entwicklung – insbesondere über die tollen Pflanzerfolge in der jungen neuen Waldfläche. Insgesamt sind im Bürgerwald Thiede inzwischen rund 16 000 junge Bäume durch den aktiven Einsatz von Schulkindern und ihren Betreuern sowie von vielen anderen Freiwilligen gepflanzt worden. In den nächsten Jahren, so Franz Hüsing und Wilhelm Schmidt, wird es um die Pflege sowie kleiner Ergänzungspflanzungen gehen. Die Gestaltung des ehemaligen WEVG-Pumpenhauses wird das nächste spannende Projekt sein. Dazu sind die Vorbereitungen bereits getroffen.


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